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Küsten-Carsharing wächst mit CloudBoxx: Flow Carsharing erweitert Angebot auf 25 Stationen  

Ab sofort läuft die elektrische Flotte von Flow Carsharing auf CloudBoxx von Invers. Seit 2021 bietet der Betreiber aus Büdelsdorf bei Rendsburg seinen Kunden in Schleswig-Holstein geteilte E-Autos. In diesem Jahr erweitert Gründer und Geschäftsführer Florian Kolberg das Angebot auf 25 Stationen und beweist, dass Carsharing im ländlichen Raum funktioniert – sogar mit E-Autos. 

 

Siegen, 07. Mai 2024 – Flow Carsharing setzt seit diesem Frühjahr auf CloudBoxx von Invers, um die E-Autos der wachsenden Flotte in Schleswig-Holstein zuverlässig in das Back-End zu integrieren, in der eigenentwickelten User-App anzubieten und auf der Grundlage von Echtzeit-Daten zu verwalten. An Stationen in Kiel, Flensburg, Rendsburg, Schleswig, Eckernförde, Büdelsdorf, Fockbek, Silberstedt, Borgstedt und Ahlefeld-Bistensee können Kunden Elektro-Autos flexibel und kontaktlos per App mieten und sogar für Einwegfahrten nutzen, also an einem anderen Standort wieder abstellen. Neben dem klassischen Carsharing-Geschäft betreibt Flow Carsharing eigene Ladesäulen, um die Ladeinfrastruktur zu verbessern und Kunden ein umfassendes Mobilitätsangebot machen zu können. 

 Die Idee des elektrischen Carsharings entwickelte Geschäftsführer Florian Kolberg während der Corona-Pandemie. Der Autovermietungsexperte war fasziniert von der neuen Antriebsart und überzeugt, dass Carsharing auch in kleineren Städten und Gemeinden funktioniert, weil Mobilitätsbedürfnisse sich verändern. “In Schleswig-Holstein ist extrem viel möglich.” sagt Kolberg, CEO von Flow Carsharing. “Und ich bin sicher, dass Carsharing nicht nur in Großstädten funktioniert.” Das zeigt auch die Statistik: Im Februar 2024 stellte der Bundesverband Carsharing in seiner jährlichen Erhebung fest, das Carsharing seinen Wachstumstrend in der Fläche fortsetzt. Mit Beginn des Jahres 2024 waren in Deutschland 1.285 Städte und Gemeinden mit einem Carsharing-Angebot ausgestattet, 203 Orte mehr als im Vorjahr. Insbesondere in kleinen Städten im ländlichen Raum sind neue Angebote hinzugekommen, so dass aktuell insgesamt 1.127 Orte mit weniger als 50.000 Einwohner*innen ein Carsharing-Angebot aufweisen. “Dieser Trend ist international auch in den Nutzererwartungen zu beobachten”, sagt Alexander Kirn, CEO von Invers. “Laut der aktuellen Ausgabe des Mobility Consumer Surveys von McKinsey sagen 77 Prozent der urbanen Bevölkerung, dass es ein Umdenken vom Fahrzeugbesitz zum Fahrzeugzugang gibt, und in ländlichen Regionen sind es immerhin auch schon 53 Prozent.” 

Im Mai eröffnet Flow Carsharing in Harislee seinen 12. Standort und wird im Laufe des Jahres als Carsharing-Partner des Mobilitätsprojekts SMILE24 um weitere 13 Stationen auf insgesamt 25 Standorte expandieren. SMILE24 ist ein ÖPNV-Modellprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, das als deutschlandweites Vorbild für Mobilität im ländlichen Raum dienen soll. Der Name SMILE24 steht für Mobilität entlang der Schlei: innovativ, ländlich, emissionsfrei und 24/7. Mit mehr als 36 Millionen Euro fördern Bund und Land innovative Ideen für eine intermodale Reisekette für das deutschlandweit umfangreichste Nahverkehrsangebot im ländlichen Raum. Zusätzliche Buslinien, Shuttles, Carsharing-Autos und Bikesharing schaffen ein Mobilitätsangebot, mit dem Kundinnen und Kunden ohne eigenes Auto flexibel mobil sein können.  

Neben dem privaten und geschäftlichen Carsharing bietet Flow Carsharing Auto-Abos als Mobilitätslösung zwischen Fahrzeugmiete und Leasing, ebenfalls ausschließlich elektrisch. Die Herausforderung von elektrischen Fahrzeugen im Carsharing kennt Florian Kolberg gut: Er betreibt viel Aufklärungsarbeit bei Interessenten, die bisher wenig Berührungspunkte mit elektrischen Fahrzeugen haben, und versucht, sie zum Umdenken zu motivieren. Bei den Carsharing-Nutzern sollen gewiss sein, dass sie sich beim E-Carsharing auf eine breit aufgestellte Ladeinfrastruktur verlassen können. Ganz nach dem Prinzip “Steht er, dann lädt er”.

Über Invers

Invers bietet Betreibern von Mobilitätsdiensten integrierte Hardware und Software-Lösungen, um Carsharing-Angebote in großem Umfang einzuführen und zu betreiben.  Als Erfinder des automatisierten Fahrzeug-Sharing entwickelt und managt Invers grundlegende Technologie-Bausteine für effiziente und einfach zu implementierende technische Lösungen.

Das Unternehmen agiert als unabhängiger und zuverlässiger Partner für Betreiber von Mobilitätsdiensten wie Carsharing, Autovermietung und Auto-Abos mit dem Ziel, Shared-Mobility-Angebote zu einer günstigen und komfortablen Alternative zum eigenen Fahrzeug zu machen. Zu den Kunden zählen Free2Move, Miles, Zity, MyWheels, Getaround, Flinkster und Cambio. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und hat Standorte in Siegen, Köln und Vancouver. Die Entwicklung findet vollständig in Deutschland statt. www.invers.com