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Peer-to-Peer Carsharing für nachhaltigere Mobilität

PKWs sind eines der ineffizientesten Verkehrsmittel, da sie durchschnittlich nur eine Stunde am Tag im Einsatz sind. Den Rest der Zeit stehen sie ungenutzt auf öffentlichen Parkplätzen oder in den Garagen ihrer Besitzer. In der Regel transportiert ein Auto im Schnitt 1,3 Passagiere. Der verfügbare Fahrzeuginnenraum wird somit kaum ausgeschöpft, was zu einer weiteren Platzverschwendung auf den Straßen führt. Der dänische Shared-Mobility-Anbieter GoMore möchte dieses Mobilitätsverhalten verändern und bietet eine Lösung, mit der sich private Auto effizienter und nachhaltiger nutzen lassen.

GoMore User App

GoMore betreibt eine digitale Plattform für Peer-to-Peer Carsharing, Leasing und Ridesharing. Die Plattfrom bringt private Fahrzeugbesitzer, die ihr Auto nur selten nutzen, mit Menschen zusammen, die ein Fahrzeug auf Zeit benötigen. Auf diese Weise erhöht GoMore die Auslastung von Privatfahrzeugen und reduziert gleichzeitig die Standzeiten. Das Unternehmen verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Peer-to-Peer Carsharing: mehr als 2,7 Millionen Menschen sind auf der Plattform registriert, was sie zu einem führenden Anbieter von nachhaltiger Mobilität in Skandinavien macht. Neben Dänemark, Schweden und Finnland ist der Service bereits in Spanien und der Schweiz verfügbar. Bald sollen weitere Märkte folgen.

Manuelle Mietprozesse als Wachstumsbremse

Zunächst startete GoMore sein Peer-to-Peer-Angebot mit einem manuellen Buchungsprozess. Autobesitzer, die ihr Fahrzeug über die Plattform vermieten wollten, mussten sich mit dem Mieter persönlich treffen, um den Fahrzeugzustand zu dokumentieren und die Schlüssel zu übergeben. Bei der Fahrzeugrückgabe wiederholte sich dieser Prozess. Die Koordination dieser Treffen war für beide Seiten sehr zeitaufwändig und machte das Vermieten von Privatfahrzeugen für die Besitzer unattraktiv. Darüber hinaus waren kurzfristige Mieten unmöglich, da das Fahrzeugangebot von der Verfügbarkeit des Besitzers abhängig war. Somit konnten die Fahrzeuge nicht jederzeit geteilt werden.

Digitalisierter Mietprozess begeistert Sharing-Kunden

Um das Mobilitätsangebot attraktiver und effizienter zu machen und das zukünftige Wachstum zu sichern, suchte GoMore nach einer zuverlässigen Lösung, um sämtliche Prozesse des Peer-to-Peer Carsharings zu digitalisieren und damit nutzerfreundlicher zu machen. Mit INVERS fanden die Skandinavier den Technologiepartner, der das Nutzererlebnis für Fahrzeugbesitzer und Mieter auf ein neues Level hebt.

Die Telematik- und Konnektivitätslösung INVERS CloudBoxx ermöglicht einen schlüssellosen Zugang zu sämtlichen Fahrzeugen. Aufgrund des fahrzeugagnostischen Ansatzes der INVERS Technologie spielen das Modell und der Hersteller eines Autos keine Rolle, da die Telematik mit sämtlichen Fahrzeugen kompatibel ist. Dies ist ein entscheidender Vorteil für die Skalierung eines Peer-to-Peer Carsharing-Services, da für jeden privaten PKW ein digitaler Zwilling erstellt werden kann. Dieser wird im Backend des Betreibers verwaltet und ermöglicht einen zuverlässigen Fernzugriff auf das vernetzte Fahrzeug. Darüber hinaus kann GoMore den genauen Standort verfügbarer Fahrzeuge in Echtzeit bereitstellen, so dass Plattformnutzer ihre Fahrten deutlich einfacher planen können.

GoMore-Customers-Picknick

Dank des vollständig automatisierten Fahrzeugzugangs gehört das physische Aufeinandertreffen von Fahrzeugbesitzern und Mietern der Vergangenheit an: Sharing-Kunden können Mieten spontan und rund um die Uhr starten und beenden.

“INVERS genießt im Sharing-Markt seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf und arbeitet mit vielen marktführenden Shared-Mobility-Anbietern weltweit erfolgreich zusammen. Daher war das Unternehmen für uns die erste Adresse und der richtige Partner, um das Wachstum unserer Plattform sicherzustellen”, sagt Frederik Nellemann, Chief Product Officer bei GoMore “Mit der Technologie von INVERS konnten wir sehr nutzerfreundliches schlüsselloses Peer-to-Peer Carsharing einführen, viele neue Kunden überzeugen und signifikantes Geschäftswachstums realisieren.”

Mitglieder der GoMore-Plattform begrüßen den Einsatz von Sharing-Technologie

Der Erfolg gibt GoMore Recht: Seit Beginn der Zusammenarbeit mit INVERS verzeichnet die Plattform einen sprunghaften Anstieg der Buchungen. “Die schlüssellose Sharing-Technologie vereinfacht die gemeinsame Autonutzung für alle”, sagt Frederik Nellemann. „Insbesondere für Besitzer, die ihre Fahrzeuge regelmäßiger zur Verfügung stellen, da sie keine Fahrzeugübergaben mehr organisieren müssen. Die schlüssellosen Fahrzeuge werden im Durchschnitt fünfmal so häufig geteilt wie Fahrzeuge ohne INVERS-Technologie.“ Ein Trend mit Potenzial, meinen und wünschen sich die Experten von GoMore: Die steigende Zahl privater Mietwagen, die auf der Plattform von GoMore angeboten werden, könnte die Mobilitätsgewohnheiten der Menschen nachhaltig verändern und Privatkäufe von Autos reduzieren.