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Carsharing mit Microcars: 17 Angebote in Europa im
Überblick

Microcars in Carsharing
Mini-Mobility kann zur Mobilitätswende beitragen: Aufgrund ihrer geringeren Größe sind
diese Fahrzeuge kostengünstiger als herkömmliche E-Fahrzeuge, benötigen weniger Platz und
bieten mehr Parkmöglichkeiten – Eigenschaften, die besonders in überfüllten städtischen
Gebieten von Vorteil sind. Auch im Carsharing sind diese elektrischen Leichtfahrzeuge im
Einsatz. Die neue Marktanalyse von Invers identifiziert in Europa aktuell 17 Carsharing-
Betreiber in 8 europäischen Ländern, die solche autoähnlichen Fahrzeuge anbieten.

Siegen, 11. April 2024Microcars & Co benötigen bei der Produktion weniger Energie und
Ressourcen wie beispielsweise knappe Batteriekomponenten. Ihr Energiebedarf im Betreib ist
deutlich geringer als der von Standard-EVs. Im Vergleich zu Mikromobilitätsangeboten wie E-
Rollern, Fahrrädern und Mopeds sind sie bequemer und komfortabler, weil die Passagiere sitzen und
besser vor Wetter geschützt sind. Außerdem bieten sie mehr Stauraum und häufig Platz für zwei
Personen. Derzeit bilden die elektrischen Leichtfahrzeug noch eine Nische im urbanen Mobilitätsmix,
sind aber im Carsharing-Angebot bereits angekommen: Kunden von Carsharing-Anbietern wie Enjoy
oder Pikyrent in Italien, GoTo/Astara Move in Spanien, drivemycar oder Share Birrer in der Schweiz
sowie wheego in Deutschland können diese autoähnlichen Kleinfahrzeuge aktuell bereits nutzen.
Die meisten der 17 in der Marktanalyse von Invers vorgestellten Betreiber konzentrieren sich dabei
allerdings nicht exklusiv auf Mikroautos, sondern nehmen sie in ihren bestehenden Carsharing-
Flottenmix mit Standard-Pkw auf. Die meisten dieser Fahrzeuge in Carsharing-Flotten sind derzeit in
Italien im Einsatz. Der italienische Carsharing-Anbieter „Enjoy“ verfügt mit Hunderten von
Microcars über die größte Flotte in Europa. Aber auch andere Betreiber testen und setzen Mikroautos
und andere kleine Fahrzeugtypen ein. Erst im März 2024 hat der spanische Betreiber GoTo/Astara
Move seine bestehende große Carsharing-Flotte um Microlino-Mikroautos erweitert.
„Das Interesse von Carsharing-Nutzern an Microcars wächst”, sagt Alexander Kirn, CEO von Invers.
“Wir erhalten zunehmen Anfragen von Betreibern. Viele gängige Modelle wie XEV Yoyo, Citroën
Ami, Microlino, Renault Twizy und Estrima Birò hat unser Team bereits analysiert und sharing-fahig
gemacht.“ Die in der Analyse berücksichtigten kleinen Fahrzeuge lassen sich nicht ohne weiteres
unter einem einzigen Begriff zusammenfassen. Oft wird einfach der Begriff „Microcar“ verwendet.
Diese kleinen Fahrzeuge, die im weitesten Sinne als besonders kompakte Fahrzeuge definiert sind,
fallen häufig in die Klassen L7e oder L6e gemäß der EU-Verordnung 168/2013. Das Whitepaper
konzentriert sich jedoch auf alle Fahrzeuge mit Pkw-ähnlichen Eigenschaften unterhalb der Standard-
Pkw-Klasse, vor allem innerhalb der L-Klasse in der oben genannten Verordnung. Dazu gehören vier-
und dreirädrige Fahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen L7e, L6e, L5e, L2e und sogar ein sehr
kleines N1-Fahrzeug für Frachtzwecke.

Über Invers

Invers bietet Betreibern von Mobilitätsdiensten integrierte Hardware und Software-Lösungen, um Carsharing-Angebote in großem Umfang einzuführen und zu betreiben.  Als Erfinder des automatisierten Fahrzeug-Sharing entwickelt und managt Invers grundlegende Technologie-Bausteine für effiziente und einfach zu implementierende technische Lösungen.

Das Unternehmen agiert als unabhängiger und zuverlässiger Partner für Betreiber von Mobilitätsdiensten wie Carsharing, Autovermietung und Auto-Abos mit dem Ziel, Shared-Mobility-Angebote zu einer günstigen und komfortablen Alternative zum eigenen Fahrzeug zu machen. Zu den Kunden zählen Share Now, Miles, Zity, MyWheels, Getaround, Flinkster und Cambio. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und hat Standorte in Siegen, Köln und Vancouver. Die Entwicklung findet vollständig in Deutschland statt. www.invers.com