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123-Transporter

123-Transporter füllt die Marktlücke

Seit dem Start Anfang 2020 hat sich der österreichische station-based Transporter-Sharing-Anbieter 123-Transporter erfolgreich am Markt etabliert und befindet sich auf einem schnellen Expansionskurs. Als erster online zugänglicher Transporter-Sharing-Anbieter in Niederösterreich hat das Unternehmen seine Flotte auf 119 Transporter erweitert, bis 2023 sollen weitere 650 hinzukommen. Im Dezember 2022 hat 123-Transporter sein Angebot über die Grenzen Österreichs hinaus erweitert und bedient seitdem auch den deutschen Markt (u.a. Köln, München und Stuttgart).

Matthias Pajek, CEO und eines der fünf Gründungsmitglieder, sprach mit uns darüber, wie die ursprüngliche Geschäftsidee zustande gekommen ist und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben haben.

Transporter-sharing in Österreich mit 123-Transporter.
123-Transporter: Der Transporter-Sharing-Anbieter aus Österreich.

Der Impuls für die Geschäftsidee entstand durch eine Lücke von Angebot und Nachfrage auf dem Markt. Pajek wollte in seiner Heimatstadt in Niederösterreich einen Transporter für die private Nutzung mieten. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt nur einen Anbieter in der Gegend mit einer Wartezeit von über zwei Monaten auf den nächsten freien Mietplatz. Pajek identifizierte diese Lücke als Chance, und so wurde 123-Transporter geboren.

Schnelle Skalierung mit Flottenpartnern

Ende 2020 erkannten die 123-Transporter-Mitbegründer, dass sie viel mehr Kapital und Ressourcen benötigen würden, um das Geschäft zu skalieren. Für ein nachhaltiges Wachstum bestand der nächste Schritt für sie darin, ein Flottenpartnermodell zu etablieren. Angesichts der Ähnlichkeit mit dem Geschäftskonzept von Flixbus entstand das interne Leitbild, der „Flixbus der Transportervermietung“ zu werden.

Das feinmaschige Netz von Flottenpartnern ermöglichte eine Trennung der Kompetenzen in den On-/Offline-Bereichen des Unternehmens. Alles vom Kauf über die Versicherung, den Betrieb und die Wartung der Fahrzeuge wurde in die alleinige Verantwortung der Partner gelegt. Dadurch ergaben sich für die Mitarbeiter von 123-Transporter neue Kapazitäten, um sich auf die Optimierung der Customer Journey während der Vermietung zu konzentrieren (z.B. durch Tracking der Fahrzeugposition, Nutzungsmuster und Optimierung der Serviceverfügbarkeit).

Ein weiterer Vorteil des Flottenpartner-Netzwerks bestand darin, dass die Kunden von 123-Transporter von dem daraus resultierenden größeren Servicegebiet und der umfassenden Flottengröße profitieren konnten. Die Transporter wurden an vielgenutzten Hotspots in Städten, Metropolregionen und auch in ländlichen Gebieten (z.B. Neunkirchen) zur Verfügung gestellt, während weitere Ausweitungen der damals 21 Stationen in Niederösterreich geplant wurden.

Der Use Case der Transportervermietung

Für 123-Transporter bedeutete der „Flixbus der Transportervermietung“ zu werden nicht nur die Einführung eines Flottenpartner-Netzwerks, sondern auch die Verbesserung des Services bei der Transportervermietung sowie der Customer Journey. Ein einfaches Kopieren eines Vermietungsmodells, wie das der Autovermietung, wäre den besonderen Bedürfnissen der Transportervermietung nicht gerecht geworden. Der Use Case macht hier den Unterschied. „Ein Auto bietet Mobilität – ein Transporter ist eine rollende Dienstleistung“, sagt Matthias Pajek. Der kunden- und transporterzentrierte Ansatz stellt das Alleinstellungsmerkmal von 123-Transporter dar und spiegelt sich vor allem in zwei Aspekten wider:

  1. Schadensabwicklung: Schäden bis zu einer bestimmten Höhe sind kostenlos,
  2. Verfügbarkeit: Transporter sollten überall dort verfügbar sein, wo Menschen sich bewegen – auch in ländlichen Gebieten.

Um diese spezifischen Anforderungen erfolgreich zu erfüllen, die Customer Experience zu verbessern und die Ressourcen des Teams effizienter nutzen zu können, wurde eine digitale Lösung zum Ver- und Entriegeln von Transportern benötigt.

Die Flotte von 123-Transporter soll um 650 Fahrzeuge erweitert werden.
Die Flotte von 123-Transporter soll um 650 Fahrzeuge erweitert werden.

Skalierbarer und zuverlässiger Tech Stack

Für die Ver- und Entriegelung der Transporter wurde zunächst ein Schlüsselkasten an der Außenseite der Fahrzeuge angebracht. Der Zugang erfolgte über einen PIN-Code, den der Kunde vor Mietbeginn telefonisch vom 123-Transporter-Team erhielt. Alle zwei Wochen, zeitgleich mit dem Reinigungszyklus, wurden die PIN-Nummern für die Boxen geändert. Auf Dauer war dieses Verfahren jedoch weder sicher noch praktikabel.

2021 brachte diese Problematik die Gründer dazu, sich auf die Suche nach einer zuverlässigen digitalen Lösung zu machen. Dabei wurden sie auf INVERS aufmerksam.

„Die Tatsache, dass INVERS seinen Sitz in Europa hat und ein globaler Marktführer ist, hat uns ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit gegeben“ – Matthias Pajek, CEO

Mit der Telematiklösung CloudBoxx von INVERS konnten sie ihre Transporter problemlos in eine vernetzte und gemeinsam nutzbare Flotte verwandeln, die Folgendes ermöglicht:

  • Ver- und Entriegelung von Fahrzeugen aus der Ferne
  • Fern-Wegfahrsperre der Fahrzeuge
  • Präzise GPS-Verfolgung und Überwachung der Fahrzeuge (Auswertung des Kundenverhaltens und der geografischen Hotspots)
  • Tiefgreifende Dateneinblicke (z. B. Nutzungsrate, Schadenserkennung usw.)

Für 123-Transporter bedeutet eine vernetzte Flotte:

  • Eine reibungslosere User Experience für die Kunden
  • Einen effizienteren internen Betriebsprozess (Versand von PINs entfällt, einfache Speicherung von Zugangsberechtigungen/Fahrerlaubnissen)
  • Einfachere und schnellere Skalierung mit verschiedenen Transportermarken und -modellen

Schadenserkennung bei der Transportervermietung

Der häufigste Use Case für Transporter ist der Transport von Möbeln und anderen schweren Gegenständen, wodurch sich das Risiko für Schäden an den Fahrzeugen erhöht. Das Alleinstellungsmerkmal von 123-Transporter gegenüber seinen Mitbewerbern ist, dass Schäden bis zu einem bestimmten Wert bereits abgedeckt sind. „Dafür sind die Transporter einfach da – um genutzt zu werden“, sagt Pajek. Mögliche Kratzer und Dellen am Transporter sollten den Fahrern keine Sorgen bereiten.

Bei der Erkennung größerer Unfälle ist die Softwarelösung von INVERS sehr hilfreich. Mehr als die Hälfte aller Schäden betreffen die Außenspiegel der Transporter. Typischerweise passieren diese, wenn die Fahrzeuge geparkt werden. Die Schadenserkennung ermöglicht es 123-Transporter, diese Vorfälle zu identifizieren und, falls nötig, mit den Kunden zu besprechen.

123-Transporter – Ein Shared Mobility Champion powered by INVERS

Ob kontaktlose Vermietung, Nutzungsanalyse zum Erkennen von Hotspots oder Schadensverfolgung: Unser Geschäftsmodell wäre ohne die Sharing-Tech-Lösung von INVERS gar nicht realisierbar gewesen“, fasst Geschäftsführer Matthias Pajek die Zusammenarbeit zwischen 123-Transporter und INVERS zusammen.

Kurzum: Wir freuen uns, das technologische Rückgrat eines weiteren Shared Mobility Champions zu sein und ihn auf seinem Weg zum digitalisierten VaaS-Geschäft zu begleiten!

Dank der offenen Gestaltung der Schnittstellen und den Möglichkeiten von INVERS können wir unseren Kunden in Verbindung mit den von uns entwickelten Systemen eine Lösung anbieten, die so tief integriert ist wie die von OEM-Carsharing-Diensten.

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Matthias Pajek, CEO
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