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Weniger Fahrzeuge, höhere Auslastung: Wie das County of Ventura seinen Fuhrpark modernisiert hat

County of Ventura
INVERS Success Story: Challenge

Herausforderung

County of Ventura hat seinen weit verstreuten Fuhrpark zunächst über klassische Schlüsselübergaben verwaltet. Fahrzeuge standen oft ungenutzt herum, andere waren kaum zu finden. Wer welches Auto nutzten konnte, ließ sich nur durch manuelle Abstimmung zwischen den Abteilungen klären.

INVERS Success Story: Solution

Lösung

County of Ventura führte die CloudBoxx zusammen mit der Reservierungs-App von Launch Mobility ein. Mitarbeitende reservieren und entsperren ihre Fahrzeuge heute per App. Schlüsselübergaben sind an allen Standorten überflüssig geworden.

Informationen zum Anbieter

County of Ventura ist die Verwaltung eines Landkreises im US-Bundesstaat Kalifornien. Auf knapp 5.700 Quadratkilometern zwischen Küste, Vorstädten und ländlichem Raum bringen die Behörden des County ihre Leistungen direkt zu den Menschen vor Ort. Der Fuhrpark ist ebenso dezentral organisiert wie die Aufgaben. Fahrzeuge stehen dort, wo sie gebraucht werden und nicht an einem einzigen Standort. Dieses Modell ist über die Jahre mehr oder weniger gleichgeblieben. Nur die Technologie dahinter hat sich verändert.

Problem

Vor 2009 verwaltete County of Ventura seinen Fuhrpark wie viele andere Behörden. Fahrzeuge waren einzelnen Abteilungen zugeordnet, und wer eins brauchte, musste erst klären, wer den Schlüssel hatte.

Um das zu modernisieren, führte Ventura INVERS KeyManager am zentralen Standort und INVERS iBoxx an entlegenen Standorten ein. Am zentralen Standort holten Mitarbeitende die Schlüssel aus dem KeyManager, an entlegenen Standorten nutzten sie RFID-Karten. Das senkte den Verwaltungsaufwand und machte Fahrzeuge im gesamten County besser zugänglich.

INVERS hat uns mit dem KeyManager und der iBoxx die Möglichkeit gegeben, unseren Service auf entlegene Standorte auszuweiten und dort Schritt für Schritt mehr Fahrzeuge verfügbar zu machen.
Robert Crawford, Administrative Manager of Fleet Services, County of Ventura

Doch das System stieß bald an seine Grenzen. Manche Mitarbeitende buchten Fahrzeuge vorsorglich und blockierten die Schlüssel für Autos, die sie am Ende gar nicht brauchten. Andere gaben das Auto zurück, nahmen den Schlüssel aber mit. Auf dem Papier war der Fuhrpark ausgelastet, im Betrieb standen Fahrzeuge ungenutzt auf dem Hof.

Lösung

Als INVERS KeyManager und iBoxx eingestellt wurden, entschied sich County of Ventura für die CloudBoxx, kombiniert mit der Reservierungs-App von Launch Mobility. Ausschlaggebend war, dass die CloudBoxx durchgängigen digitalen Zugang über den gesamten Fuhrpark hinweg bietet, unabhängig vom Fahrzeugtyp.

Der Fuhrpark wechselte damit vollständig von physischen Schlüsseln zu digitalem Zugang, der ausschließlich über Reservierungen läuft. Das brachte folgende Vorteile mit sich:

  • Kein Schlüsselaustausch mehr
  • Flottenmanagement in Echtzeit statt manueller Abstimmung
  • Reservierung und Entsperrung direkt per App
  • Einheitlicher Zugang für Verbrenner, E-Autos und Plug-in-Hybride
County of Ventura fleet services garage

Implementierung

Die Umstellung dauerte etwas mehr als ein Jahr, in dem Installation, Tests und Schulungen eng aufeinander abgestimmt wurden. Mit dem vollständig vernetzten Fuhrpark sah das Team zum ersten Mal den Unterschied zwischen einem reservierten und einem tatsächlich genutzten Fahrzeug.

Für die Implementierung waren folgende Punkte entscheidend:

1. Fuhrpark-Validierung:
Die Techniker des County arbeiteten mit INVERS zusammen, um die Installation über Verbrenner, E-Autos und Plug-in-Hybride hinweg zu testen.

2. Automatische Freigabe:
Endet eine Reservierung, startet ein Timer. Steht das Auto eine Stunde ungenutzt, schließt die Buchung automatisch, und das Fahrzeug wird frei.

3. App-Anpassung:
Launch Mobility passte die Reservierungs-App an Abläufe, Reporting und Fahrzeugtypen des öffentlichen Sektors an.

Gemeinsam stellen wir sicher, dass Mitarbeitende im öffentlichen Dienst die Werkzeuge haben, um ihre wichtige Arbeit leichter zu erledigen. Es geht um den Auftrag für die Gemeinschaft.

Nick Villasenor, Chief Revenue Officer, Launch Mobility

Ergebnisse

Im Fuhrpark selbst zeigte sich die Wirkung schnell. Fahrzeuge werden gleichmäßiger über den Tag verteilt genutzt, die Reservierungen fallen kürzer und passgenauer aus. Die Fahrzeuge legen mehr Kilometer zurück und die gesammelten Daten zeigen nun endlich die tatsächliche Nutzung.
Viele Fahrzeuge des County hängen an Förderprogrammen, die detaillierte Nachweise verlangen. Zugriffs-, Fahrt- und Nutzungsdaten werden automatisch erfasst, was die manuelle Nachverfolgung deutlich reduziert.

Das Fleet-Services-Team erfasst inzwischen auch fehlgeschlagene Reservierungen, also wie oft Mitarbeitende ein Auto suchen, aber keines verfügbar ist. Gemeinsam mit Launch Mobility soll das zeigen, wo wirklich mehr Fahrzeuge gebraucht werden.

Mit einem klareren Bild der Nutzung teilte das Team seine Erkenntnisse mit anderen Abteilungen im County. Zwei Behörden zogen daraus direkte Konsequenzen und gaben zusammen 33 Fahrzeuge ab.

Die Healthcare Agency zum Beispiel prüfte ihre Flottendaten und stellte fest, dass fast die Hälfte ihrer Fahrzeuge eine monatliche Auslastung von unter 25 % hatte. Daraufhin reduzierte sie ihre Flotte um 29 Fahrzeuge.
Robert Crawford, Administrative Manager of Fleet Services, County of Ventura

Die Human Services Agency beobachtete ähnliche Muster und strich nach dem gleichen Einblick in die Nutzung vier weitere Fahrzeuge.

Die Daten fließen inzwischen auch in die Elektrifizierung ein. Bis 2035 müssen laut staatlicher Vorgabe rund 255 größere Fahrzeuge umgestellt werden, von Kipplastern bis zu Sprühfahrzeugen. Die Ladeinfrastruktur entsteht dabei vor den Fahrzeugen. Das Charge-Ready-Programm von Southern California Edison hat dafür einen Teil der Installationskosten übernommen. Wo klassische Infrastruktur fehlt, kommen solarbetriebene Off-Grid-Ladepunkte zum Einsatz. Die Frage ist nicht mehr, wo Elektrifizierung sinnvoll ist, sondern wie sie sich über Fahrzeugtypen, Infrastruktur und Finanzierung hinweg skalieren lässt.


Zwischen den ersten Schlüsselschränken und dem vollständig vernetzten Fuhrpark liegen 15 Jahre. Wir freuen uns, County of Ventura mit der CloudBoxx auf diesem Weg zu begleiten.

Du bist dabei, deinen eigenen Fuhrpark zu modernisieren und möchtest mehr erfahren? Dann entdecke weitere Erfolgsgeschichten oder kontaktiere uns.

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