Handlungsfähig statt datenblind: Wie GoCar Carsharing in Irland modernisiert hat
Informationen zum Anbieter
GoCar ist Irlands führender stationsbasierter Carsharing-Anbieter. Was 2008 als Pilotprojekt des Cork City Council mit acht Fahrzeugen begann, ist heute eine Flotte von über 1.200 Autos und Transportern an mehr als 800 Stationen im ganzen Land.
Mit einer Community von 165.000 registrierten Nutzern hat GoCar Technologie und Nutzererfahrung in den Mittelpunkt seines Angebots gestellt. Da sich das Geschäftsgebiet von dicht besiedelten Stadtzentren hin zu ländlichen Regionen erstreckt, sieht sich der Betreiber mit komplexen Marktanforderungen konfrontiert. Um das zentrale Versprechen der zuverlässigen, bedarfsgerechten Mobilität für alle Nutzer zu erfüllen, muss GoCar eine belastbare technologische Infrastruktur aufrechterhalten.
Problem
GoCars ursprüngliche Technologie-Setup basierte auf einem System aus einer früheren Generation des Carsharings. Es war eine einfache Telematik, kombiniert mit einem RFID-Lesegerät. Regelmäßig traten Synchronisationsfehler und Hardware-Ausfälle der RFID-Komponenten auf, was die Nutzererfahrung beeinträchtigte und die Ausfallzeiten der Fahrzeuge deutlich erhöhte. Das Team musste viel Arbeit in den reibungslosen Ablauf stecken, worunter die operative Effizienz litt.
Dazu kam das, das sich GoCar selbst als „datenblind“ bezeichnete. GPS-Koordinaten zeigten zwar den Standort der Fahrzeuge, aber das Team hatte keinen Einblick in Echtzeitdaten zum Fahrzeugzustand wie Kraftstoffstand, Batteriezustand oder den Status der Zündung. Operative Entscheidungen konnten daher nur auf Grundlage von Schätzungen getroffen werden und der Zustand eines jeden Fahrzeuges musste manuell geprüft werden.
Die Telematik lieferte zwar die grundlegende Funktionalität, verfügte jedoch nicht über erweiterte Fähigkeiten, die erforderlich sind, um mit den schnell wachsenden Anforderungen einer modernen Carsharing-Flotte Schritt zu halten.
Lösung
Um diese operativen Engpässe zu beheben, suchte GoCar einen zuverlässigen Partner, der mit der wachsenden Komplexität einer nationalen Flotte umgehen kann. Sie identifizierten INVERS schnell als globalen Benchmark für Carsharing-Technologie.
Wir brauchten einen Partner mit nachgewiesener Zuverlässigkeit in großem Maßstab und INVERS war bereits die treibende Kraft hinter einigen der größten Carsharing-Anbietern der Welt.
Shane McGarry, Operations Supervisor bei GoCar
Da GoCar ein eigenes, intern entwickeltes Backend betreibt, musste die Telematiklösung als Grundlage dafür funktionieren und nicht als geschlossenes Ökosystem. Die CloudBoxx erfüllt genau diese Anforderung: Ihre API ist direkt mit GoCars Kundenbackend verbunden, sodass Befehle aus der App das Fahrzeug ohne zusätzliche Zwischenschritte erreichen.
Neben der technischen Infrastruktur gab es vier Merkmale der CloudBoxx, die für die Entscheidung ausschlaggebend waren:
- Fahrzeugdiagnose:
Die CloudBoxx wird über den CAN-Bus angeschlossen und macht den Live-Zustand jedes Fahrzeugs für das Team im Büro sichtbar. - Konnektivität:
Das Gerät verbindet sich über ein Roaming-GSM-Partnernetz statt über einen einzelnen Netzbetreiber. Fahrzeuge bleiben auch in abgelegenen Regionen und Tiefgaragen online. - Schlüsselloser Zugang:
Der Fahrzeugzugang erfolgt über das Smartphone des Nutzers, ohne physischen Schlüssel oder RFID-Karte. Die CloudBoxx empfängt den Entsperrbefehl und öffnet das Fahrzeug. - Kompatibilität:
Die CloudBoxx funktioniert unabhängig von Fahrzeugmarke und -modell. Ein kompaktes Elektroauto und ein großer Transporter laufen auf demselben technischen System.
Implementierung
GoCar hat die INVERS API direkt in sein intern entwickeltes Backend integriert. Wenn ein Nutzer in der GoCar-App auf „Entsperren“ tippt, wird der Befehl in unter einer Sekunde ausgeführt. Das Fahrzeug reagiert in dem Moment, in dem der Nutzer es erwartet, was einen häufigen Reibungspunkt zu Beginn jeder Buchung beseitigt.
Das INVERS-Backend ist seitdem fester Bestandteil des täglichen Betriebs geworden. Filter segmentieren die Flotte nach Modell, Standort oder Status; das Team kann in Sekunden eine spezifische Fahrzeugteilmenge aufrufen. Flottendaten lassen sich außerdem exportieren und in GoCars interne Analysetools einspeisen, wo sie die operative Planung unterstützen.
Vor INVERS waren wir datenblind. Jetzt können wir Kraftstoffstand, Zündungsstatus und Kilometerstand in Echtzeit aus der Ferne überwachen und uns eigene Reports abrufen.
Shane McGarry, Operations Supervisor bei GoCar
Ergebnisse
Mit fahrzeugunabhängiger Telematik über den CAN-Bus hat GoCar ein Fundament, das ihre Expansionspläne trägt. Der nächste Schritt ist bereits in Arbeit: Die Flotte wird vollständig auf schlüssellosen Zugang umgestellt und physische Schlüssel werden aus dem Buchungsprozess entfernt.
Wir freuen uns, GoCar beim Aufbau von Irlands zuverlässigster und datengesteuerter Carsharing-Flotte mit der CloudBoxx zu unterstützen.
Wenn du deine Carsharing-Flotte modernisieren möchtest und erfahren willst, wie INVERS dich dabei unterstützen kann, kontaktiere uns jetzt.