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Fahrzeugschutz: Wie MyWheels Reparaturkosten durch proaktives Scoring spart

mywheels success story - asset protection
INVERS Success Story: Challenge

Herausforderung

MyWheels hat sein Community-basiertes Carsharing zu einem landesweiten Service von 3.000 Fahrzeugen erweitert. Mit dem stetigen Wachstum wurde der operative Betrieb komplexer und die Zahl der Schäden nahm zu. Um ihre Fahrzeuge zu schützen und sicher zu wachsen, benötigte der Anbieter tiefe Einblicke in Fahrdaten zur Identifikation von riskantem Fahrverhalten.

INVERS Success Story: Solution

Lösung

Über die Jahre haben INVERS und MyWheels eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aufgebaut, um ein starkes Technologie-Setup für das Carsharing zu entwickeln. Mit INVERS Driving Analysis konnte MyWheels ein internes Tool programmieren, um Verhaltensmuster proaktiv zu erkennen. Dadurch werden Hochrisiko-Nutzer identifiziert und Schadensfälle signifikant reduziert .

Informationen zum Anbieter

Gegründet vor 30 Jahren mit nur einem Auto für drei Nachbarn, basiert MyWheels auf einem starken Fundament aus Gemeinschaft und Vertrauen. Dieser Ansatz gilt bis heute mit rund 800 lokalen Freiwilligen. Diese sogenannten „Sleutelfiguren“ helfen bei der Wartung und Betankung der Fahrzeuge in ihrer Nachbarschaft und erhalten dafür Gutschriften und andere Vorteile in der App. Der niederländische Betreiber ist zu einem großen Mobilitätsanbieter gewachsen, der B2C- und B2B-Flotten mit rund 3.000 Autos kombiniert.

MyWheels ist zudem Vorreiter bei der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) in Partnerschaft mit WeDrive Solar, Renault und der Stadt Utrecht. Sie sind bereits nach Eindhoven expandiert und planen weiteres Wachstum in den Niederlanden. Durch V2G werden ihre geteilten E-Autos zu einem aktiven Teil des öffentlichen Stromnetzes. Um das zu ermöglichen, verlässt sich MyWheels auf Echtzeit-Standort- und Batteriedaten der INVERS CloudBoxx. Dadurch ist sichergestellt, dass der Energietausch niemals ein Fahrzeug ohne ausreichende Ladung für den nächsten Nutzer zurücklässt.

Problem

Während MyWheels seinen Community-zentrierten Ansatz erfolgreich beibehielt, erhöhte das Wachstum auf Tausende von Fahrzeugen zwangsläufig die operative Komplexität. Wie bei jedem wachsenden Carsharing-Unternehmen bedeutet eine größere Flotte auf der Straße schlichtweg eine höhere statistische Wahrscheinlichkeit für Nutzer, die Fahrzeuge schlecht behandeln oder mutwillig beschädigen.

Schäden sind enorme Kostentreiber im Carsharing. Wenn wir diese Kosten gering halten, können wir schneller wachsen und unsere Flotte effektiv erweitern.
Claire Sipkema-Oosterholt, COO bei MyWheels

Gleichzeitig stieß die bestehende Telematik an ihre Grenzen. Das System verließ sich auf einen Zugriff mithilfe des Mobilfunknetzes ohne jegliche Backup-Lösung. Ohne Mobilfunkverbindung waren die Autos daher nicht erreichbar. MyWheels fehlten zudem entscheidende Fahrzeugdaten in Echtzeit. Das machte es fast unmöglich, den Fahrzeugzustand zu überwachen, Einblicke in das Nutzerverhalten zu gewinnen oder Schäden proaktiv zu verhindern.

Lösung

2019 entschied sich MyWheels für INVERS. Sie wollten eine zuverlässige Telematik integrieren, die tiefe Fahrzeugeinblicke und zuverlässige Konnektivität liefert.

Die INVERS CloudBoxx lieferte uns die Konnektivität und Fahrzeugdaten, die uns zuvor nicht zur Verfügung standen.
Claire Sipkema-Oosterholt, COO bei MyWheels

Über die Jahre entwickelte sich daraus eine stark kooperative Partnerschaft. INVERS und MyWheels identifizieren kontinuierlich operative Engpässe und erarbeiten gemeinsame Lösungen.

Zum Beispiel implementierte MyWheels das von INVERS angebotene Bluetooth-Feature (BLE), um die Fahrzeugverfügbarkeit in Gebieten ohne Netzabdeckung und damit verbunden die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Als hohe Installationskosten zu einem größeren Problem für die Skalierung der Flotte wurden, wechselten sie zu einer OBD-basierten Telematik-Installation von INVERS. Dieser Plug-and-Play-Ansatz reduzierte Installationszeiten sowie Kosten erheblich. Damit war MyWheels flexibel genug, um Autos mit kürzeren Leasingverträgen auszustatten.

Um das Problem der unvorsichtigen Nutzer anzugehen, setzt MyWheels auf INVERS Driving Analysis. Das lieferte dem Betreiber zum ersten Mal datengestützte Einblicke in das tatsächliche Nutzerverhalten. Die INVERS-Hardware erfasst präzise kritische Fahrereignisse wie:

  • Zu hohe Geschwindigkeit
  • Starkes Bremsen
  • Harte Stöße
  • Harte Kurven

Diese Daten halfen MyWheels in Kombination mit weiteren Informationen beim Aufbau von CARMA. Das intelligente Tool übersetzt Telematikdaten in einen einheitlichen Score für jede Buchung. Anstatt ausschließlich auf Schäden zu reagieren, analysiert CARMA die Daten, um spezifische Muster im Zeitverlauf zu erkennen. Das befähigt den niederländischen Operator, das Nutzerverhalten proaktiv zu bewerten und Personen mit einem hohen Risiko für die Flotte konsequent zu sperren.

mywheels success story - claire sipkema

Implementierung

Die Integration von INVERS Driving Analysis in CARMA verlief reibungslos. Die CloudBoxx erfasst Fahrereignisse direkt aus dem Fahrzeug und speist diese Daten in CARMA ein. Das System übersetzt diese wiederum in einen Score für jede Buchung. Daraus hat MyWheels einen klaren Prozess entwickelt:

  1. Iterative Verfeinerung:
    Zunächst haben sie sich auf Signalen wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, harte Stöße, scharfe Kurven sowie hartes Bremsen konzentriert, wodurch die Mustererkennung im Laufe der Zeit kontinuierlich verfeinert wurde.
  2. Manuelle Überprüfung:
    Ein Teammitglied überprüft jede markierte Fahrt und gleicht Ereignisse wie Stöße mit Google Maps ab, um den Kontext zu verifizieren.
  3. Faire Durchsetzung:
    Bei CARMA geht es nicht um Bestrafung. Die Standardreaktion ist eine freundliche Verwarnung. In den meisten Fällen reicht das aus, um das Verhalten zu ändern. Nur in sehr seltenen Fällen führt der Score zum Ausschluss von Nutzern.

Ergebnisse

Durch die Nutzung der Daten aus Driving Analysis zum Aufbau von CARMA schützt MyWheels seine Flotte erfolgreich vor riskanten Fahrern und fahrlässigem Verhalten. Die wichtigsten Ergebnisse umfassen:

  • Geringere Reparaturkosten pro Monat
    Innerhalb weniger Monate nach der Implementierung von CARMA verzeichnete MyWheels einen signifikanten Rückgang von Fahrzeugschäden und spart dadurch bis zu 40.000 EUR pro Monat an Reparaturkosten.
  • Keine Unfälle mit Personenschäden:
    Transparentes Feedback kombiniert mit zuverlässiger Telematik verändert das Nutzerverhalten grundlegend und stellte die Verantwortlichkeit der Community wieder her. Seit der Einführung von CARMA hat MyWheels keinen einzigen Unfall mit Personenschaden verzeichnet.
  • Objektive Streitbeilegung:
    Detaillierte Fahrdaten liefern dem Betreiber handfeste Beweise zur Beilegung von Schadensstreitigkeiten. Ein subjektiver Prozess wurde somit vollständig objektiviert.
  • Optimierte Flottenverfügbarkeit:
    Das durch INVERS ermöglichte vorausschauende Betriebsmodell minimierte Ausfallzeiten. Es sichert ein stärkeres Geschäftsergebnis und ebnet den Weg für weiteres landesweites Wachstum.

Wir freuen uns, MyWheels mit Driving Analysis beim Fahrzeugschutz zu unterstützen.

Wenn du einen ähnlichen Score für deine Flotte einführen möchtest, kontaktiere uns noch heute.

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