INVERS shared mobility technology header mobile

Intelligenter Fahrzeugpool: So erreicht Seattle City Light 90 % Auslastung

Seattle City Light Motor Pool
INVERS Success Story: Challenge

Herausforderung

Seattle City Light konnte seine leichten Nutzfahrzeuge lange nicht ausreichend auslasten. Die Fahrzeuge waren abteilungsübergreifenden einzelnen Mitarbeitenden zugewiesen, sodass sie tagelang stillstanden und hohe Betriebskosten verursachten. Das Unternehmen wollte seine Flotte verkleinern, ohne dabei auf Fahrzeuge angewiesene Mitarbeitende einzuschränken.

INVERS Success Story: Solution

Lösung

Seattle City Light verkleinerte seine Flotte aus 120 fest zugewiesenen Fahrzeugen gemeinsam mit INVERS zu einem geteilten Pool mit 60 Fahrzeugen. Mittlerweile hat sich die Flotte durch aufeinanderfolgende Technologie-Upgrades zu einem vollständig vernetzten, app-basierten Fahrzeugpool mit zentraler Reservierung und Echtzeit-Überblick entwickelt. Heute läuft die Flotte mit 90 % Auslastung.

Informationen zum Anbieter

Seattle City Light ist eine Abteilung der Stadt Seattle im US-Bundesstaat Washington und der öffentliche Stromversorger für ein Gebiet von 131 Quadratmeilen. Es ist der zehntgrößte öffentliche Versorger der USA.

Problem

2009 beauftragte die Stadt einen externen Berater mit der Prüfung des gesamten Flottenbetriebs. Dabei wurde ein bekanntes Problem deutlich: Viele der leichten Nutzfahrzeuge (light commercial vehicles, LCV) wurden einen Großteil der Zeit nicht genutzt.

Pro Fahrzeug gab es nur einen zugewiesenen Fahrer. Die monatliche Laufleistung war entsprechend gering, und Fahrzeuge standen teilweise tagelang still.

Seattle City Light musste einen Weg finden, um die Flottenauslastung zu erhöhen, ohne Mitarbeitende, die auf Fahrzeuge angewiesen waren, zu beeinträchtigen.

Lösung

Seattle City Light entschied sich dazu, die Flotte von 120 Fahrzeugen auf einen Pool aus 60 Fahrzeugen zu verkleinern. Dafür setzte das Unternehmen auf INVERS. Zunächst mit einem Schlüsselmanager, später dann mit eingebauter Telematik, über die sich die Fahrzeuge, Reservierungen sowie der Fahrzeugzugang technologiegestützt über ein Pool-System verwalten lassen.

INVERS bekam den Zuschlag, weil die Hardware fahrzeugunabhängig und zuverlässig arbeitet, was für einen zentralen Pool ohne Personal vor Ort entscheidend ist. Mit der Reservierungsplattform Fleetster können Mitarbeitende ihre Fahrzeuge direkt vom Handy buchen.

Aus diesem neuen Setup ergeben sich zahlreiche Vorteile:

  • Geteilter Pool statt Einzelzuweisung: zwei bis drei Fahrer pro Fahrzeug, geteilt nach Bedarf.
  • Schlüsselloser Zugang: die CloudBoxx macht Schlüssel-Boxen und Übergaben überflüssig.
  • App-basierte Reservierung: Buchung über Fleetster, wahlweise weiter per Web.
  • Ein zentrales Dashboard: Kilometerstände und Fahrzeugdaten laufen an einer Stelle zusammen.
  • Standortunabhängig: ohne feste Infrastruktur je Standort auch auf entlegene Büros erweiterbar.

Das schlüssellose System bietet außerdem neue Möglichkeiten für Einsätze außerhalb der Geschäftszeiten. Das Team von Seattle City Light kann über das System Fahrzeuge aufschließen oder die Fahrer anderweitig unterstützen:

Menschen auch außerhalb der Geschäftszeiten helfen zu können, selbst wenn wir nicht vor Ort sind, ist ein enormer Gewinn.
Gabriel Goings, Fleet Project Supervisor, Seattle City Light

Seattle City Light utility trucks

Implementierung

Über zehn Jahre lang hat sich das System des Fahrzeugpools stetig weiterentwickelt:

2009/2010:
In zwei Service-Centern von Seattle City Light wurden INVERS Schlüsselmanager installiert und die 120 Fahrzeuge zu einem Pool von 60 zusammengeführt.

2010–2020:
Neue Standorte, Ausrüstung und regelmäßige Technologie-Upgrades kamen hinzu. Bis 2018 hatte sich der Pool endgültig als fester Bestandteil des städtischen Betriebs etabliert und die Fahrzeuge waren im Dauereinsatz.

2020:
Die wartungsintensiven Schlüsselmanager wichen der INVERS iBoxx, einem Telematiksystem für schlüssellosen Zugang, Tracking und Monitoring ohne feste Infrastruktur vor Ort.

Heute:
Die CloudBoxx ersetzte die iBoxx und verband die gesamte geteilte Flotte für zentrale Reservierung und Verwaltung.

Ergebnisse

Die Ergebnisse sprechen für sich:

  • 90 % Flottenauslastung
  • Fahrer-Fahrzeug-Verhältnis von 1:1 auf 3:1 gestiegen
  • 60 weitere Mitarbeitende erhalten Zugang zu Fahrzeugen
  • Ein zentrales Dashboard führt zu weniger Verwaltungsaufwand

Wir verweisen immer auf die Flotte von Seattle City Light, um anderen Betreibern zu zeigen, wie eine ausgelastete Flotte aussehen sollte.
Kelly Donnelly, Senior Implementation & Support Specialist, INVERS

Sechzehn Jahre nach dem Start trägt das Modell weiter. Für die nächste Expansion möchte Seattle City Light gemeinsam mit Fleetster Daten der Flottennutzung auswerten, um den tatsächlichen Bedarf für eine Vergrößerung des Pools zu belegen.


Wir freuen uns, Seattle City Light mit der CloudBoxx dabei zu unterstützen, seinen Fahrzeugpool weiter zu skalieren.

Du möchtest deine Fahrzeugflotte verkleinern und stattdessen von einem kleineren Fahrzeugpool mit eingebauter Telematik profitieren? Dann kontaktiere uns jetzt.

Versteckte Kosten von reaktiver Wartung im Carsharing

Carsharing, Technologie

Die versteckten Kosten reaktiver Wartung im Carsharing

Warnleuchten und übersehene Fehlermeldungen kosten Carsharing-Anbieter pro Monat Tausende Euro. So lassen sich Wartungsaufträge um 70 % reduzieren.

Key attributes of connected car sharing hardware

Carsharing, Technologie

Fünf Schlüsselmerkmale guter Carsharing-Hardware

Zuverlässige Carsharing-Hardware ist das Rückgrat jedes Shared-Mobility-Services. Auf diese fünf Merkmale kommt es bei einer guten Carsharing-Hardware wirklich an.

Carsharing, Expert Interviews

Carsharing & ÖPNV: Mobilität über den traditionellen Nahverkehr hinaus

Wir haben mit Vincent Neumayer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei den Wiener Linien, über Carsharing und ÖPNV gesprochen. Erfahre hier, wie sich Carsharing und ÖPNV gegenseitig ergänzen und zu einem Konzept öffentlicher Mobilität entwickelt werden können.