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Modernisierter Fuhrpark: So ermöglicht King County seinen 800 Nutzern rund um die Uhr Zugang zu Fahrzeugen

King County Fleet Services
INVERS Success Story: Challenge

Herausforderung

King County hat seinen Fuhrpark über Jahre mit einer Schlüsselwand und Personal vor Ort aus einer Tiefgarage in Seattle heraus organisiert. Außerhalb der Bürozeiten konnten die über Mitarbeitenden des knapp 6.000 Quadratkilometer großen Bezirks Fahrzeuge weder abholen noch zurückbringen. Operative Störungen mussten von einer einzigen Person in der Tiefgarage gelöst werden.

INVERS Success Story: Solution

Lösung

King County setzt auf die INVERS CloudBoxx zusammen mit der Buchungsplattform von WeGo. Dadurch ist ein vollautomatisierter, app-basierter Fahrzeugpool entstanden. Mitarbeitende reservieren und öffnen Fahrzeuge per Bluetooth über ihr Smartphone an einem der fünf Standorte im gesamten Bezirk. Es gibt keine Schlüssel, kein Personal und keine Zeitbeschränkungen.

Informationen zum Anbieter

King County ist ein Bezirk im US-Bundesstaat Washington. Über 800 der insgesamt 18.000 Mitarbeitenden nutzen den Fahrzeugpool, der aus gerade einmal 30 Fahrzeugen besteht.

Diese bemerkenswerte Effizienz ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von fast zwei Jahrzehnten kluger Modernisierung und der mutigen Entscheidung, den Betrieb von behördlichen Fuhrparks neu zu denken.

Problem

Für Mitarbeitende des King County bedeutete der geteilte Fahrzeugpool lange Zeit vor allem eins: großen Aufwand. Das Büro in der Innenstadt von Seattle öffnete um 7:00 Uhr, machte Mittagspause und schloss um 15:30 Uhr. Ein Mitarbeiter bediente die Schlüsselwand. Wer außerhalb dieser Zeiten ein Fahrzeug brauchte, hatte keine Möglichkeit. In Stoßzeiten kam es häufig zu Warteschlangen vor der Schlüsselwand.

In einem County von fast 6.000 Quadratkilometern wirkten sich diese Limitierungen unmittelbar auf den operativen Betrieb aus. Außendienstmitarbeitende konnten Fahrzeuge nicht früh genug abholen, um entlegene Einsatzorte zu erreichen. Wer abends arbeitete, hatte keine Option nach Feierabend. Alle Probleme beim Zugang oder Terminkonflikte mussten von einer einzigen Person gelöst werden.

Wir konnten Fuhrpark-Fahrzeuge nur aus einer einzigen Garage ausgeben. Das zwang die Leute, extra in die Innenstadt von Seattle zu kommen, nur um eines abzuholen.
Chauntelle Hellner, Director of Fleet Services bei King County

Die wachsende Nachfrage sowie der expandierende Betrieb zeigten dem Modell zunehmend die Grenzen auf.

King County fleet office's hours of operation, posted on the door

Lösung

Der Weg von King County zur Automatisierung begann nicht mit einer großen Umstellung. Er begann mit einer Schlüsselbox.

2007 führte das County den INVERS KeyManager ein. Das waren elektronische Schlüsseltresore, die die besetzte Schlüsselwand ersetzten. Mitarbeitende holten die Fahrzeugschlüssel per Zugangscode ab und Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten wurden möglich.

Das funktionierte einige Jahre, doch auch dieses System hatte seine Grenzen.

Schnell landeten Zugangscodes auf Klebezetteln oder verloren sich in E-Mail-Verläufen. Der KeyManager leistete, was die Technik seiner Zeit leisten konnte. Gelegentliche Netzausfälle, besonders in überdachten Parkhäusern, ließen sich allerdings nicht vermeiden.

Im Juni 2011 führte King County die INVERS iBoxx ein. Die Telematik wurde direkt im Fahrzeug verbaut und ermöglichte den schlüssellosen Fahrzeugzugang sowie Fahrzeug-Tracking und -Monitoring.

Ohne die Schlüsselboxen ließ sich die Flotte auf Außenstellen und dezentrale Standorte ausweiten. Aus einem Pilotprojekt mit neun Fahrzeugen wurden über 20.

Mit der CloudBoxx konnte King County dann den nächsten Schritt gehen. Die neueste Telematik-Generation von INVERS ermöglichte vollständig schlüsselloses, app-basiertes Carsharing für den eigenen Fahrzeugpool.

King County KeyManager system installed at their lots to allow 24/7 key access

Implementierung

Gemeinsam mit der Hardware von INVERS und der Buchungsplattform von WeGo baute King County einen vollautomatisierten, app-basierten Fahrzeugpool auf. Mitarbeitende reservieren Fahrzeuge über die WeGo-App, gehen zum Auto und öffnen es per Bluetooth. Es braucht keine Schlüsselbox, kein Zugangscode und an keiner Stelle Personal im Prozess.

Die INVERS-Hardware verbindet sich direkt mit der Zentralverriegelung und der Wegfahrsperre des Fahrzeugs. Ohne aktive Reservierung lässt sich ein Auto nicht fahren. So ist Diebstahlschutz fest in den Ablauf eingebaut.

Dieselbe Hardware übernimmt die GPS-Ortung und macht separate Tracking-Geräte überflüssig. Standort, Nutzung und Fahrtdaten sind alle in einem einzigen Dashboard sichtbar. Flottenmanager können Nutzern helfen oder Reservierungen aus der Ferne anpassen, direkt vom Smartphone.

Der Bluetooth-Zugang funktioniert lokal zwischen dem Smartphone der fahrenden Person und der Hardware im Fahrzeug. Damit fällt einer der häufigsten Schwachpunkte schlüsselloser Flottensysteme weg.

Das Auf- und Zusperren läuft über Bluetooth, lokal vom Smartphone zur Hardware im Auto. Das heißt, es funktioniert immer, sogar in der Tiefgarage ohne Mobilfunkempfang. Anders als Hardware, die fürs Auf- und Zusperren manchmal Mobilfunk nutzt und deshalb Probleme macht, sobald kein Netz da ist.
Chauntelle Hellner, Director of Fleet Services bei King County

King County EV Charging in designated parking spot

Ergebnisse

Was sich im Alltag verändert hat:

  • Zugangszeiten:
    Es gibt keine Zeitbeschränkungen mehr. Mitarbeitende des County können Fahrzeuge jetzt zu jeder Stunde und an jedem Wochentag reservieren und nutzen. Außendienstteams holen Fahrzeuge vor Sonnenaufgang ab. Wer in der Spätschicht arbeitet, gibt ein Auto zurück oder holt es, ohne auf Öffnungszeiten zu warten.
  • Standort-Ausbau:
    Da der Zugang nicht mehr an einen besetzten oder mit Schlüsselbox ausgestatteten Standort gebunden ist, wuchs King County von der Garage in der Innenstadt auf fünf Standorte im ganzen County. Weitere Standorte werden aktuell geprüft. Der Ausbau ermöglichte schnelleres Umsetzen von Fahrzeugen und eine bessere Flottenauslastung.
  • Schlüssel-Logistik:
    Unter dem KeyManager-System musste man sich zum Beenden einer Reservierung an den Zugangscode erinnern. Ohne ihn hing das Fahrzeug in der Schwebe: physisch auf dem Parkplatz, für niemanden verfügbar und weiter mit laufender Mietzeit. Das CloudBoxx-System beseitigte diese Reibung vollständig. Die Schlüssel bleiben im Handschuhfach. Es gibt keinen Ausgabeprozess, keine Rückgabebox und auch keine Codeverwaltung.
  • Personalkapazität:
    Die Verwaltungskraft, die früher große Teile des Tages mit Schlüssel-Logistik verbrachte, führt heute Fahrzeugkontrollen durch, betreut den Kundenservice vom Smartphone aus und kümmert sich vor Ort um Nutzeranliegen. Der Job verschwand nicht, er veränderte sich und setzte Kapazität für Sinnvolleres frei.

Und auch bei den Mitarbeitenden kommt das neue System gut an. Fünf Monate nach dem Start ergab eine Nutzerbefragung eine Zufriedenheitsquote von 95 %.


King County hat mit einer Schlüsselwand begonnen, dann eine code-basierte Schlüsselbox installiert und schließlich mit der CloudBoxx einen schlüssellosen Fuhrpark etabliert. Wir freuen uns, dass wir King County mit unserer Technologie dabei helfen konnten, den eigenen Fuhrpark zu optimieren.

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