Zuverlässiges Netz auch im ländlichen Raum: Wie deer sein E-Carsharing weiter ausbaut
Informationen zum Anbieter
Deer Mobility ist Deutschlands größter Anbieter für E-Carsharing im ländlichen Raum und baut sein Angebot mittlerweile auch in Städten wie Stuttgart, Frankfurt, Ulm und München aus. An über 550 Stationen in Süddeutschland können sich die aktuell knapp 32.000 Nutzerinnen und Nutzer ein Auto mieten. Dank des stationsflexiblen Modells ist es möglich, Fahrten an einer Station zu beginnen und an einer anderen Station (z.B. am Flughafen Frankfurt) zu beenden.
Insgesamt verfügt deer über mehr als 1.200 Fahrzeuge, von denen etwa 675 für Carsharing und die übrigen für Auto-Abos genutzt werden. Die Flotte besteht ausschließlich aus E-Autos. Als hundertprozentige Tochter der Energie Calw GmbH (encw) stellt deer dafür auch die Ladeinfrastruktur an mehr als 1.300 Ladepunkten zur Verfügung.
Mit seinem Carsharing-Service möchte deer eine zuverlässige Mobilitätsoption bieten, die von der Stadt bis in den ländlichen Raum reicht.
Problem
Carsharing auf dem Land gilt als große Herausforderung. Neben der oft geringeren Nutzungsdichte ist vor allem die Netzabdeckung des Mobilfunks ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Carsharing-Services im ländlichen Raum. Gleichzeitig gewinnt Carsharing an Bedeutung, weil es in vielen ländlichen Gebieten die Lücken füllt, die der öffentliche Nahverkehr hinterlässt.
Gerade auf dem Land ist der ÖPNV oft nicht ausreichend ausgebaut. Deshalb sind Menschen hier besonders auf flexible, verlässliche Mobilität angewiesen.
Eileen Stork, Marketing Management bei deer GmbH
Als deer Mobility 2019 an den Start ging, setzte das Unternehmen auf 3G-Technik. Nach der Abschaltung des deutschen 3G-Netzes 2021 wichen die verbauten Telematikeinheiten für den Fahrzeugzugang automatisch auf das weiter verfügbare 2G-Netz aus. Diese Notlösung funktionierte, allerdings mit sinkender Bandbreite. Das sorgte in ländlichen Gebieten für Verbindungsprobleme bei der Buchung und dem Fahrzeugzugang, was bestehende Skepsis eher bestätigte als sie abzubauen.
Gleichzeitig wollte deer sein E-Carsharing-Netzwerk kontinuierlich ausbauen und expandierte bereits in größere Städte in Süddeutschland wie Stuttgart oder München. Das bisherige System konnte mit diesem Ausbautempo nicht mithalten, weil es zu lange dauerte, bis neue Fahrzeugmodelle mit der Telematik kompatibel waren.
Lösung
Auf der Suche nach einer neuen Lösung für den Fahrzeugzugang entschied sich deer für die CloudBoxx von INVERS. Die Telematik bündelt Fahrzeugzugang, Konnektivität und Sicherheitsfunktionen in einer einzigen Hardware und bietet somit die idealen Voraussetzungen für zuverlässiges Carsharing, egal ob auf dem Land oder in der Stadt.
Konkret ergeben sich daraus folgende Vorteile:
- Schlüsselloser Zugang: Nutzerinnen und Nutzer buchen und öffnen ihr Fahrzeug direkt über die App, ohne Schlüsselübergabe.
- Bessere Netzabdeckung: Die CloudBoxx ersetzt die bisherige 3G- bzw. 2G-Technik und reduziert Verbindungsprobleme im ländlichen Raum.
- Schnellere Fahrzeug-Integration: Neue Fahrzeugmodelle lassen sich innerhalb kürzester Zeit ins System aufnehmen
- Einfache Selbstinstallation: Nach Schulung durch INVERS verbaut deers eigenes Fachpersonal die Telematik selbst.
Mit Smoke Detection und Damage Detection kann deer zudem Verstöße gegen das Rauchverbot sowie Fahrzeugschäden erkennen. Das ermöglicht es dem Anbieter, im Schadensfall auf handfeste Beweise zurückzugreifen und die entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen.
Implementierung
Der Wechsel auf die neue Telematik-Generation begann im Juli 2025 mit einem Workshop von INVERS für deers Fuhrpark-Team. Darin erhielt deer umfassende Schulungen rund um FleetControl und die neue CloudBoxx-Generation, sodass deers eigenes Fachpersonal den Einbau der Telematik anschließend selbst vornehmen konnte.
Ergebnisse
Die CloudBoxx ist heute die technische Grundlage für deers gesamte Carsharing-Flotte. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich die Umstellung gelohnt hat:
- Weniger Verbindungsabbrüche: Buchung und Fahrzeugzugang funktionieren seither auch abseits der Städte zuverlässiger.
- Kürzere Integrationszeiten: Neue Fahrzeugmodelle stehen schneller für Kundinnen und Kunden bereit als zuvor.
- Geringerer Reinigungs- und Reparaturaufwand: Schäden werden durch die integrierte Schaden- und Raucherkennung früher sichtbar.
Mittlerweile verbaut deer auch CloudBoxx-Modelle, die nicht nur 4G, sondern auch LTE-M unterstützen. LTE-M wurde gezielt für die Übertragung kleinerer Datenmengen entwickelt, wie sie bei Buchungs- und Statusinformationen anfallen. Gerade in Gebieten mit schwächerem Empfang liefert dieser Standard so zuverlässiger die nötigen Signale und stellt eine zusätzliche Weiterentwicklung zum ursprünglichen 3G-Setup dar.
Mit der neuen Technik sind unsere Fahrzeuge zuverlässiger verfügbar und die Verbindung ist seltener gestört. Das spüren unsere Kundinnen und Kunden direkt.
Eileen Stork, Marketing Management bei deer GmbH
In den nächsten Jahren will deer sein Netzwerk auf dieser Basis schrittweise erweitern und so noch mehr Menschen Zugang zu Carsharing ermöglichen.
Wir freuen uns, deer auf dem Weg zu einem verlässlichen, flächendeckenden E-Carsharing-Netzwerk mit unserer CloudBoxx zu unterstützen.
Du willst auch einen zuverlässigen Carsharing-Service im ländlichen Raum oder in der Stadt betreiben? Dann kontaktiere uns jetzt!